Es geht vorran

Jetzt sind es schon fast 3 Tage, dass mein kleiner, bescheidener Blog sich auf einem eigenen Webspace mit der grenzgenialen Domain http://m0re.de befindet. Um einfach mal zu dokemntieren, was bisher geschehen ist:

Nach einigen Tagen des überlegens, entscheide ich mich doch für den billigsten Anbieter, der trotzdem mehr Features bietet. Meine Wahl fällt auf das net-housting.de Paket mini-b, da keine Einrichtungsgebühr fällig wird und es gleichzeitig alle Mindestanforderungen, die ein CMS wie WordPress so mit sich bringt, erfüllt. Am 17.12.2008 um 17:45 Uhr, nur knapp eine Viertelstunde nach Auftragsbestätigung erhalte ich schon meine erste Rechnung für den Zeitraum eines Jahres. Sie beträgt gerademal 9,98€. Schon einige Minuten davor konnte ich mich auf dem Server 15 von net-housting im Confixx einloggen. An diesem Abend schaffe ich es dann allerdings nicht mehr WordPress zu installieren.

Der erste Schritt:

Am nächsten Tag geht es in neuer Frische los: Deutsche WordPress Version downloaden, per FileZilla auf den Webspace packen und problemlos installieren. Danach mache ich mich erstmal vertraut mit „meinem WordPress“. Ich hatte zwar schon zuvor WordPress in der Version 2.7, allerdings bei wordpress.com, wo ich mir absolut keine Gedanken über Plugins, Einstellungen und nur wenige mehr über Themes machen musste.  Jetzt hatte ich also eine blanke WordPress installation und diese wollte erstmal mit Content gefüttert werden. Nach dem problemlosen Einspielen des Backups von nooblog.wordpress.com ging es an die Plugins. Hier habe ich mich einfach durch die Populärsten gekämpft und Alles runtergeladen, was interessant und nützlich aussah. Nach einigen Versuchen habe ich dann unter anderem ein Plugin zur Videoeinbindung wieder deaktiviert, da ich ja nun, anders als bei wordpress.com jedweden html code in einen Post einfügen, somit also einfach die vorgefertigen embed Funktionen der Videoportale, wie Youtube, nutzen kann.

Crawler aussperren und ToDO Liste abhaken:

Der nächste Streich bestand dann daraus ein Theme auszuwählen. Auch hier verwendete ich die gleiche Methode wie bei den Plugins und war recht schnell am Ziel. Um rechtlich auf der sichereren Seite zu sein, ist ein Impressum nötig. Das Wichtigste dabei war mir natürlich meine E-Mail Adresse vor den verdammten Crawlern zu schützen, auch wenn spam@domain sowieso eher für /dev/null bestimmt ist. Zusätzlich wollte ich aber auch noch meine Postanschrift vor Google und Co. beschützen. Im Moment läuft es jetzt auf zwei Stufen ab, was (vorerst) genügend Sicherheit bringen dürfte:

-@ und Punkt durch wilde Kombinationen ersetzt

-Textflip per CSS, d.h. meine Adresse steht gespiegelt im Quelltext, wird allerdings richtig angezeigt

Hierfür bedanke ich mich bei Jörg von GeekLike.de und David von Damo-Online.de, die ich einfach mal interviewt habe und mir auch sehr ausführlich geantwortet haben. Leider kennt halt keiner ein All-Heilmittel.

Zeitgleich ging es weiter auf der ToDo Liste. Die Domain wurde noch nicht richtig weitergeleitet. Auch wenn ich im Control Panel http://m0re.de bzw. http://www.m0re.de auf /wp (der Pfad meiner WordPress installation) verwiesen habe, wollte es nicht so richtig funktionieren. Mein erster Workaround bestand dann aus einer einfachen index.html, die lediglich aus einer einfachen, unverzögerten Weiterleitung bestand. Etwas unschön und von dem Herrn JPF auch aufs ausführlichste Dokumentiert und Kritisiert. Schlussendlich habe ich jetzt im Hauptverzeichnis die index.php und im /wp nochmals die gleiche, da es sonst, aus unerfindlichen Gründen zu Verwirrungen kommt. Also ein Punkt der erst zu 99% Perfekt ist.

Etwas später, schon nachdem ich mich etwas einer versuchsweisen Drupal Installation hingegeben hatte, fiel mir auf, dass etwas fehlte. Ein Favicon. Es hat zwar gerade mal 16×16 Pixel, doch mir persönlich helfen die kleinen Bildchen enorm bei der Verwaltung meiner Lesezeichen. Also stand ich in der Pflicht mir mit meinen lausigen Paint.NET Skills ein Bildchen zu erstellen. Das Ergebnis kann man oben sehen.

Der Stand:

Inzwischen ist auch der Googlebot auf den Geschmack gekommen und wird hoffentlich noch öfter auf diese Seite hier verweisen, als er das schon beim WordPress.com pendant getan hat
Insgesamt hat mir die Geschichte trotz der „Arbeit“ Spaß gemacht. Jetzt habe ich einen groben Überblick darüber, was ein Webmeister so alles zu erledigen hat. Im Moment überlege ich stark, ob ich mein Paket nicht zu einem light-a für rund 13€ im Jahr upgraden soll. Dann hätte ich eine zusätzliche MySQL Datenbank, eine Fair-Use Traffic Flat [und ganz wichtig] mehr Web&E-Mail Speicher. Momentan ist noch der Wechsel zum nächstgrößeren Paket „light-a“ im Gange. Das kostet mich 2,86€ im Jahr mehr und ist nicht unbedingt nötig, aber dafür habe ich dann auch bisschen mehr Speicher und muss mir um den Traffic keine Gedanken machen.

Eigentlich fehlt jedoch nur noch eines*: eine rege Beteiligung; von meiner Seite und von der Seite der *hust* zahlreichen */hust* Leser. Ich werde aber nicht aufgeben und weiterhin probieren noch einen Autor für den nooblog zu gewinnen. Manche Leute muss man eben zu ihrem Glück zwingen.

*einiges an Design und „technischer“ Optimierung ist auch noch zu vollbringen

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