Killerspiele
Posted in Politik, spiele on März 20th, 2009 by luke – 2 CommentsNach dem Amoklauf in Winnenden wird der Ruf nach einem Verbot von sogenannten Killerspielen wieder lauter, da der Amokläufer Tim K. Games wie Far Cry 2, Tactical Ops und natürlich auch Counter Strike spielte. Aber sind diese Spiele wirklich Schuld??
Die Studie der Freien Universitäten Berlin sagt eindeutig NEIN. Sie kamen zu dem Schluss, dass ohnehin schon eher aggressive Kinder zu solchen Spielen greifen –> nicht die Spiele machen sie aggressive. Vielmehr spielt das Sozialeumfeld eine Rolle, auch zieht sich diese Tendenz durch alle Gesellschaftssichten. Resultate aus anderen Studien ergaben auch, dass Bereiche wie das Räumliche Vorstellungsvermögen und die Teamfähigkeit von first-person shootern profitieren. Unbestreitbar spielt auch der Auftraggeber einer solchen Studie eine große Rolle, weswegen es auch zu solch unterschiedlichen Ergebnis kommt , die einen wollen Killerspiele ganz verbieten und andere sehen nur gutes in.
Aktuell hat Galeria Kaufhof angekündigt ab April keine USK 18 Spiele mehr zukaufen, dies sei eine Reaktion auf den Amoklauf. DOCH
1.) Wer kauft überhaupt noch Video Spiele dort
2.) dann kaufen diese Leute eben wo anderst (Amazon, Media Markt, …)
3.) Gewinnverlust für Kaufhof (wär lustig)
Das Motiv mit gutem Beispiel voranzugehen ist zwar aus sicht vieler Killerspiel-Gegner sehr ehrenhaft, doch wird es schlussendlich keine große Veränderung bringen.
Auch WoW steht jetzt in der Schussbahn vieler Politiker und Videospielgegner, WoW ab 18 ist die Forderung, da WoW viele Jugendlich abhänig macht, das stellte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen fest. Dann gehen die ganzen Wow Spieler eben saufen ist wahrscheinlich besser.