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DNS – Wie man den Richtigen findet

Posted in computer on Januar 3rd, 2010 by m0r – 5 Comments

Nachdem ich bereits vor einiger Zeit einmal erklärt habe, wie man den default DNS Server der FritzBox ändert, möchte ich hier kurz erklären, wie man heraus findet, welcher Server für den eigenen Standort “am Besten”* ist. Hierbei werden allerdings Dinge wie Datenschutz u.a. außer Acht gelassen.
Das kleine multiplattform Programm namebench erlaubt einen automatisierten Test mit zahlreichen großen Namensservern und bietet darüber hinaus noch eine übersichtliche Statistik.

namebench Ergebnis

Nicht nur die Information und der Vorschlag für eine Konfiguration wird einfach dargestellt, auch die Anwendung bzw. Installation des in Python(Wiki) geschriebenen Programms ist denkbar einfach. Unter Linux (Ubuntu) mit installiertem Python öffnet man einfach eine Shell und tippt python /dateipfad/namebench.py Windows und OS X User verhalten sich wie bei jedem anderen Programm auch. Das Ergebnis kann man dann in einer schicken HTML ansehen.

*man sollte beachten, dass standardmäßig .com und ähnliche TLDs abgefragt werden, weshalb das Ergebnis für einen deutschen Anwender theoretisch etwas verfälscht sein kann.

HowTo: FritzBox DNS Server wechseln

Posted in computer, Politik on August 23rd, 2009 by m0r – 11 Comments

Den DNS Server zu wechseln ist bereits seit der Arcor DNS Sperre eigentlich Pflicht, spätestens allerdings seit Zensursula wütet und die Telekom (Service-HURRA!) meint, man müsse den eigenen DNS Server mit Werbung voll stopfen (dabei ist sie nicht allein).
Im Internet findet man viele Anleitungen, wie man diese Einstellungen z.B. in der Netzwerkkonfiguration von Windows vornimmt. Komfortabel ist dies aber spätestens ab mehreren, mit dem Internet verbundenen Geräten nicht mehr.

Deshalb möchte ich hier eine knappe Anleitung zur Vorgehensweise bei der weit verbreiteten FritzBox (Wiki) geben. Dies ist erforderlich, da der Hersteller AVM leider unfähig scheint im Menü der eigentlich recht guten FritzBox eine DNS Server Konfiguration zu ermöglichen. Wie man den passenden DNS Server findet, ist hier erklärt.

So bleibt einem also nur der manuelle Weg. Hierbei gibt es zwei Geschmacksrichtungen, die sich allerdings im Aufwand nicht besonders unterscheiden. Deshalb liegt der Fokus auf a), Punkt b) wird etwas vernachlässigt.

a) Zugriff per Telnet auf /var/flash/ar7.cfg

Zunächst besorgt man sich einen Telnet Client. Unter Windows empfiehlt sich dafür PuTTY. Danach aktiviert man per Telefoncode den Telnet(Wiki) Zugriff. Hierfür gilt:

#96*7* Telnet ein
#96*8* Telnet aus

Also in diesem Fall Hörer des an der FritzBox angeschlossenen Telefons abnehmen, #96*7* Wählen, auflegen.

Mit dem jetzt aktivierten Telnet verbindet man sich z.B. über “fritz.box” oder “192.168.178.1″ und gibt folgendes ein:
nvi /var/flash/ar7.cfg
Dies “öffnet” die Konfiguration. Hier wechselt man zur Zeile 338 und findet den Fett markierten Eintrag:

header_compression = yes;
data_compression = pppcfg_datacomp_auto;
stac_reset_with_history_number = no;
encryption = pppcfg_crypt_none;
inactivity_prevention_interval = 0w;
new_ipaddr_on_connect = no;
my_ipaddr = 0.0.0.0;
his_ipaddr = 0.0.0.0;
overwrite_dns1 = 0.0.0.0;
overwrite_dns2 = 0.0.0.0;

bVolumeRoundUp = no;
VolumeRoundUpBytes = 0;
bProviderDisconnectPrevention = yes;
ProviderDisconnectPreventionInterval = 1d;
ProviderDisconnectPreventionHour = 5;
bProviderDisconnectPreventionHourSet = yes;
passiv_on_outgoing = no;

Dieser wird nach Tastendruck auf “i” nun mit der IP des gewünschten DNS Server ersetzt. Im Falle von OpenDNS müsste also nun

overwrite_dns1 = 208.67.222.222;
overwrite_dns2 = 208.67.220.220;

eingetragen sein.
Aus dem insertmodus gelangt man mit escape. Nun speichert man noch mit dem Befehl “:wq” + [Enter] ab, gibt “reboot” ein und bestätigt auch dies mit Druck auf [Enter].
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Montags

Posted in computer on Dezember 1st, 2008 by m0r – Kommentare deaktiviert

Manchmal, eher Hin und wieder, oder doch eher Schulwöchentlich kommt es vor, dass ich mich in einem der Computerräume an einem der Computer mit meiner Benutzerkennung und dem Passwort (das auf einer Liste analog gespeichert ist [!!!]) anmelde. Da geh ich dann in das Internet. Naja eigentlich nicht ganz. Ich gehe da rein, wo mich der ZensurJugendschutz-Proxy hin lässt. Dann freue ich mich immer wieder, dass die Seiten schnell aufgebaut sind (1 Gigabit Standleitung an das Landeshochschulnetz “BelWü”) und ich auf relativ viele eben Jener problemlos komme, auch wenn der IE 6 und fehlende Grafiktreiber nicht gerade dazu beitragen.

Naja gut. Normalerweise ist das so. Nur an diesem, heutigen, Montag nicht. Heute muss wohl jemand auf die Idee gekommen sein, dass die vielen Kabel doch eigentlich frei sein wollen und sie die komischen blinkenden Dosen eh nur nerven.* Und weil leider an irgend einem der vielen Kabel der DNS Server hängt, wird das wohl nichts mehr mit dem Namenauflösen.

Ich distanziere mich von der Suchanfrage

Ich distanziere mich von der Suchanfrage

* Zumindest stelle ich mir das so vor.